Wir über uns

1995 haben wir, Marit und Michael unser erstes Fun - Trial veranstaltet. Dies war und ist ein Wettbewerb für klassische Motorräder. Anfangs wurden wir von Rudi Munstermann alias Mr. Fourstroke, der in Deutschland schon sehr früh Pre 65 Trials organisiert hat, unterstützt. 1997 haben wir 5 Läufe zusammen gewertet - der Hanse Classic - Cup war geboren. 2 Läufe fanden im damals noch nicht profitorientierten Motodrom Hoope als Fun - Trials, 2 in Bargteheide bei Werner Siebenhaar und dem FMC Comet Storman und einer bei Rudi in Brockhöfe statt.

Die Fun Trials werden von verschiedenen Leuten organisiert mit mehr oder weniger Unterstützung durch uns.

Von Anfang an gab es bei unseren Läufen keine Punktrichter. Es wird in Gruppen gefahren. Die Fahrer einer Klasse werten sich gegenseitig. Die Gruppe hat eine Wertungskarte für alle ihre Fahrer. Mittlerweile aus wasserfestem Forstpapier mit Bleistift. Mehr als 6-8 Fahrer sollten nicht in einer Gruppe sein.

Dieses Prinzip übernimmt auch Mr. Fourstroke für seinen Hanse Classic Lauf und später für seine hervorragenden Nord - Inter - Läufe in Brockhöfe. Mittlerweile findet dies System immer mehr Anklang. 2006 wurde z.B. ein Lauf zur Staatsmeisterschaft in Österreich so durchgeführt.

1998 verlieren wir das Motodrom Hoope als Clubgelände, der Hanse Classic Cup 98 findet nicht statt. Doch bereits im nächsten Jahr gibt es extra feinen Ersatz in Grauen und in Steinfeld.

In Steinfeld wurde 99 der Lauf noch gemeinsam mit einem Nord - Cup - Lauf durchgeführt. Dieses Manko ist nun für die Hanse Classic's 2000 auch beseitigt. Außerdem findet auch in Celle ein Hanse Classic Lauf statt.

Außer in Bargteheide gibt es keine Punktrichter. Dieses System hat viele Vorteile:

  1. Extrem gerechte Bewertung innerhalb der Fahrergruppe.
  2. Keine Staus.
  3. Die Möglichkeit vielmehr als die sonst üblichen 4 x 8 Sektionen anzubieten. In der Regel werden 12 bis 15 Sektionen 2 mal gefahren.
    2 x 15 dauert übrigens etwas länger als 4 x 8, da eben fast doppelt so viele Sektionen genau beäugt werden müssen.
  4. 2 Leute können eine komplette Veranstaltung durchziehen ohne sich tot zu arbeiten.
  5. Zwischen den "Gegnern" bildet sich nach kurzer Zeit eine Kameradschaft (seltene Ausnahmen bestätigen die Regeln).
  6. Extrem kurze Zeit zwischen Eintreffen der letzten Gruppe und der Siegerehrung.

Doch 3 Nachteile können wir bis jetzt auch feststellen:

  1. Für absolute Einsiedler nicht geeignet.
  2. Bei größeren Starterfeldern gibt es mehrere Gruppen, deren Fahrer in der gleichen Klasse fahren.
  3. Die Bewertungshärte der Gruppen ist nicht immer ganz gleich. Doch ähnliche Probleme gibt es ja auch mit Punktrichtern.

Dieses System ist auch bei größeren Starterfeldern möglich. Unsere Erfahrungen reichen zur Zeit bis 100 Starter, sehen aber auch keine Probleme bei noch mehr Startern, eine entsprechende Anzahl von Sektionen vorausgesetzt.

Mittlerweile rechnen die Fahrer übrigens ihre Wertungskarten selbst aus und bauen vor der Siegerehrung die Sektionen ab. Es ist kaum Arbeit zu zweit eine Sektion abzubauen, wohingegen ein einzelner für alle Sektionen einige Stunden braucht.

Probiert es aus!

2006 gab es 13 Einzelveranstaltungen, was uns mittlerweilen etwas zu viel ist. Doch 2008 finden mittlerweile die 11. Hanse Classics statt mit auch etwa ein Dutzend Wettbewerbstagen. Einige Wettbewerbe werden wieder im Rahmen von 2 Tage Veranstaltungen stattfinden. Erstmals wird ein Lauf auch zum D-Cup gewertet werden.

2017 fanden die 20.Hanse classics statt mit im Schnitt 60 Startern pro Lauf. Weitere Wettbewerbsstandorte sind dazu gekommen. 2018 werden erstmals Lumo Motorräder bei uns zugelassen. Diese Monoshock Motorräder mit luftgekühlten Motoren wurden etwa von 1985 an gebaut und sind somit jetzt echte Klassiker.

Die Klassik Trial Gemeinde ist in Deutschland in den letzten Jahren sehr viel größer geworden und wächst ständig weiter.

Allen viel Spaß wünschen

Marit und Michael.

 

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